Quartier Klostergarten


Begegnungen und Kunst im mediterranen Innenhof

Ute Heek – Keramikarbeiten
Ulrike Steevens – Filzarbeiten
Violeta Popa – Malerei und Illustrationen
Stephanie Hiep – Lichtobjekte
Bettina Schröter-Glittenberg – Malerei
Martina Symanek & Annegret Sanders – Goldschmiedekunst
Fotoclub Lichtstark – Fotografien zum Thema „Mensch sein“
Kurt Schlüter – Anders ART.ig – Stelen und Dekoration aus Holz & Glas
Ausstellung zum Projekt „Kinderrechte“ der Offenen Ganztage der Caritas im Jahr 2020

Samstag, 12.06. – 17:00 – 18:30 Uhr – Workshop „Achtsamkeit“ mit Ruth Plege
Dieser Workshop für Erwachsene gibt eine kurze Einführung in das Thema Achtsamkeit mit
ersten praktischen Übungen zur täglichen Umsetzung. (begrenzte Teilnehmerzahl)

Sonntag, 13.06. – 14:00 – 15:00 Uhr – Progressive Muskelentspannung mit Elisabeth Münter
Ziel der Übungen ist eine Senkung der Muskelspannung unter das normale Niveau aufgrund
einer verbesserten Körperwahrnehmung. (begrenzte Teilnehmerzahl)

Der mediterrane Innenhof des Quartier Klostergarten bietet einen passenden Rahmen für Begegnung aller Art – Begegnung mit meisterlichem & kreativem Handwerk, mit Malerei & Fotografie und nicht zuletzt auch für zwischenmenschliche Begegnungen.

Der Klostergarten Kevelaer ist ein Wohnquartier, in dem Nachbarschaftshilfe und Solidarität unter den Generationen das Zusammenleben bestimmen. In seiner Mitte liegt das Hotel Klostergarten, hier werden Barrierefreiheit und Inklusion groß geschrieben. Das Herz der ehemaligen Klosteranlage ist die Clemenskirche. Zwischen all diesen Gebäuden befindet sich der Kreuzgang im mediterranen Innenhof, hier werden verschiedene Künstler*innen ihre Arbeiten präsentieren. Auch die Clemenskirche, die von dem Kevelaerer Künstler Will Horsten (1920-1979) gestaltet wurde, kann besichtigt werden.

Besucher*innen können sich an einem Stand des Wohnquartiers Klostergarten informieren und kleine Schätze an einem bunten Basarstand erwerben. Der Erlös des Basars dient dem Erhalt der Klosterkirche. Informationen zum Wohnquartier.

Ute Heek – handgefertigte Unikate aus Keramik für haus und Garten
Als Gastausstellerin ist die Hobbykünstlerin Ute Heek auch in diesem Jahr wieder mit dabei. In ihrem kleinen Atelier, in Geldern-Veert, entstehen kleine Kunstwerke aus Keramik. Diese setzen in jedem Haus und Garten reizvolle Akzente. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die, mit Liebe zum Detail, angefertigten Objekte. Farbenfrohe Hingucker für den Garten sind die Zaunhocker, Kugeln, Stelen, aber auch die auf Metallstäbe stehenden Vögel, Schnecken, Blumen und Insektenhotels.
Ute Heek freut sich nun, ihre handgefertigten Unikate, den Besuchern der Landpartie Niederrhein präsentieren zu können.

„Kinderrechte„-Projekt der Offenen Ganztage des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer-Weeze e.V.

Am 20. November 2019 wurden die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen 30 Jahre alt. Das Kinderrechte-Regelwerk, das zum Beispiel das Recht auf Freizeit, das Recht auf Bildung oder auch das Recht auf Schutz vor Gewalt benennt, gilt für alle Kinder weltweit – ganz gleich, wo sie leben, welche Hautfarbe oder Religion sie haben und ob sie Mädchen oder Junge sind.
Anlässlich dieses Jubiläums beteiligten sich die zwölf Offenen Ganztagseinrichtungen des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer e.V. an einem Gemeinschaftsprojekt. Bis zu den Sommerferien haben sich die Kinder zusammen mit der Künstlerin Tatjana van Went kreativ mit den Kinderrechten auseinandergesetzt und ein gemeinschaftliches „Riesenkunstwerk“ erschaffen.

Stefanie Hiep – Lichtobjekte

„2016 habe ich damit angefangen Windlichter aus Holz und Weinflaschen herzustellen. Zuerst nur für die Familie, aber durch ausprobieren und neuen Ideen wurden die Arbeiten immer präziser und das Interesse an den Windlichtern wuchs,“ erzählt Stefanie Hiep. Die Holzfüße der Windlichter werden von ihr in Handarbeit in Form gebracht, geschliffen und individuell nach eigenen Wünschen gestaltet. Zum Beispiel für eine Hochzeit oder als Geburtstagsgeschenk. Die Flaschen werden ebenfalls per Handarbeit geschnitten und geschliffen. Auch Glasgestaltung mit Gravuren gehört zu ihrem Repertoire.

Fotoclub Lichtstark – Fotografie zum Thema: Mensch sein

Die Mitglieder des Fotoclubs Lichtstark haben auch während der Pandemie ihre Begeisterung für die Fotografie nicht verloren. Die sonst 14-tägigen Treffen finden nun wöchentlich online statt. Zwar gibt es in dieser Zeit keine gemeinsamen Fototouren, dennoch einen intensiven Erfahrungsaustausch. Weiterhin stellen sie sich regelmäßig fotografischen Herausforderungen, die jede(r) allein für sich umsetzt und dann beim Online-Treffen präsentiert.
Für die Landpartie hat der Fotoclub eine Ausstellung zum Thema „Mensch sein“ gestaltet. Gerade in der schweren Zeit, in der sich die Welt befindet, rückt der Mensch mehr in den Vordergrund.
Das Thema „Mensch sein“ wird von jedem Mitglied des Fotoclubs unterschiedlich definiert. Es bietet viel Interpretationsspielraum, aber auch ebenso viele Möglichkeiten der Darstellung. Denn auch hinter der Kamera ist der Mensch, der im Foto seine persönliche Sicht offenbart. Der Fotograf als Mensch ist immer Teil des Fotos.  Aus der Verbindung und Verschmelzung von Fotograf und Motiv entsteht ein individuelles Bild.
www.fotoclub-lichtstark.de

Kurt Schlüter – Anders ART.ig – Dinge des alltäglichen Gebrauchs neu erleben

Kurt + Ingeborg Schlüter nennen sich selbst Hobbywerker. Dinge des alltäglichen Gebrauchs neu erleben, das wollen die beiden mit Anders-Art-ig-Design zum Ausdruck bringen. „Die Gebrauchsgegenstände werden aus ihrer Funktion gelöst, neu arrangiert und mit anderen Materialien kombiniert. Das so entstandene Objekt regt durch die unterschiedliche Blickweise und Interpretation die Fantasie des Betrachters individuell an“, sagen Hobbywerker Kurt + Ingeborg Schlüter.

Dr. Bettina Schröter-Glittenberg – großformatige Malerei mitten aus dem Leben

Wenn Bettina Schröter-Glittenberg unterwegs ist – besonders im Urlaub – kann es jeden Moment passieren… Es sind die Momente des Alltags, die sie zu ihren Werken inspieren. Blitzschnell hält sie diese besonderen Alltagsmomente mit ihrer Kamera fest. Später im Atelier dienen die Fotografien als Inspiration für ihre großformatige Malerei. Farbenfroh und mit viel künstlerischer Freiheit wird der Moment von ihr durch Pinselstriche neu interpretiert. „Meine Bilder sind reich an Situationskomik und bewirken beim Betrachten einen Moment des Glücks, denn sie regen ganz einfach zum Schmunzeln an. Das sind die Momente, die das Leben reicher machen. Probieren Sie es aus. Die Wirkung ist garantiert.“
Weitere Eindrücke und den Kontakt zur Künstlerin gibt es auf: www.bettina-schroeter.de

Ulrike Steevens präsentiert Filz und Wolle – wunderbar farbenfroh

Ulrike Steevens hat schon immer gerne handwerklich gearbeitet. Per Zufall blieb sie beim Nass-Filzen hängen. „Richtig interessant wurde es, als ich zudem das Färben von Wolle lernte“, erzählt die kreative Hobby-Handwerkerin. Seitdem stellt sie Filzschmuck aus selbst gefärbter Wolle in Kombination mit Maulbeerseide her. Schon bald entdeckte sie maschinell gestrickte Socken, die sie selbst mit dem Pinsel bunt bemalt und fixiert, damit sie farbecht sind und in der Waschmaschine gewaschen werden können. Ergänzend entwickelte sie mit der Zeit Schmuck, den sie mit selbst gefärbtem Verlaufsgarn bestickt. Hinzu kamen viele verschiedene Blüten, Blütenketten und Broschen sowie handgefertigte Tuchnadeln. Neueste Ergänzung ist individuell gestalteter Korkschmuck. „Heute freue ich mich immer wieder über die Vielfalt der Farben und Möglichkeiten, die die Materialien mir bieten“, so Ulrike Steevens über ihr farbenfrohes und vielseitiges Repertoire.

SCHMUCK schmückt … von und mit Martina Symanek & Annegret Sanders

Die Goldschmiedemeisterin Annegret Sanders und die Goldschmiedin Martina Symanek haben sich in einer Goldschmiedewerkstatt kennengelernt, in der sie eine Zeit lang zusammengearbeitet haben. Trotz dem sich ihre beruflichen Wege trennten haben sich die beiden nie aus den Augen verloren. Jede betreibt inzwischen eine eigene kleine Werkstatt zuhause und sie tauschen sich rege und leidenschaftlich über Ideen und gedankliche Umsetzung via Internet aus.
Ihr Schmuckstil ist zwar unterschiedlich und doch passt er immer wieder in der gemeinsamen Präsentation zusammen, als wäre er aus einer Werkstatt. Beide arbeiten gerne mit Silber und farbintensiven Edelsteinen als Kontrast. Die so entstehenden neue Kreationen werden als Unikate und in Kleinserien gefertigt. Von der Idee bis hin zum Schmuckstück ist es nicht immer ein geradliniger Weg. Manche Skizze wird während der Entstehung des Schmuckstücks am Werktisch auch schon mal komplett geändert. Das Ergebnis ist aber immer etwas Besonderes und manchmal etwas Einzigartiges.

Seit 2013 nehmen beide gemeinsam an Ausstellungen teil, stets mit großer Leidenschaft. Denn für beide steht fest: „Der Austausch mit den Besuchern gibt uns die Inspiration für neue Schmuckstücke.“

Violetta Popa – Malerei

Für Violeta Popa ist ihre Kunst ein Mikrokosmos in dem sie Magie, Kraft, Hoffnung und Liebe zugleich findet. Und so spricht aus ihren Bildern ihre besondere Liebe für Menschen und Tiere. Die Künstlerin ist überzeugt: „Wir sind Teile des Universums die permanent kreieren können.“ Wie eine Art Auftrag setzt sie diese Möglichkeit zu kreieren in ihren verschiedenen Darstellungen des Lebens um. Stets geleitet von Liebe, Ehrlichkeit, Respekt und Hoffnung bekommt so jedes Objekt ihrer Kunst die richtige Aufmerksamkeit und kann so seine ganz eigene Geschichte erzählen.
Violeta Popa möchte mit ihren Bildern bewegen: „Ich wünsche mir, dass sich die Menschen mit mehr Liebe alle Lebewesen zu wenden.“ Dabei arbeitet sie mit ganz verschiedene Maltechniken. „Die Acryltechnik gibt mir die Chance in bestimmten Schritten eine Seele, die Wahrheit zu erraten, ein Antwort zu finden oder ein Geheimnis zu enthüllen. Die Wasserfarben und die Tinte sind perfekte Werkzeuge um die Ehrlichkeit, die Sekunde, und die Gefühle augenblicklich zu gestalten.“

Achtsamkeit – ein Schnupperworkshop mit Ruth Plege

Wie sehr achten Sie eigentlich auf sich? Auf das, was Ihnen guttut? Und auf Ihre Umgebung? Gerade bei der zunehmenden Beschleunigung und Komplexität unseres Lebens ist es hilfreich, achtsam mit sich und seinen Mitmenschen umzugehen. Den gegenwärtigen Augenblick wahrzunehmen, so wie er ist.
„Achtsamkeit im Alltag
“ bedeutet, sich trotz (wiederkehrender) Belastungen und zahlreicher Ablenkungen auf das Wesentliche konzentrieren zu können, einen klaren Überblick zu behalten und im Umgang mit (alltäglichen) Herausforderungen gelassen zu bleiben. Diese Kompetenz hat großen Einfluss auf unser gesamtes Wohlbefinden.

Dieser Workshop am Samstag, 12.6. von 17:00 – 18:30 Uhr für Erwachsene gibt Ihnen eine kurze Einführung in das Thema Achtsamkeit. Und Sie lernen erste praktische Übungen zur direkten täglichen Umsetzung kennen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Mehr Informationen und Kontaktmöglichkeit: www.impulse-der-achtsamkeit.de

Progressive Muskelentspannung mit Elisabeth Münter

Bei der progressiven Muskelentspannung handelt es sich um ein Entspannungsverfahren, bei dem durch die willentliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht werden soll. Ziel der Übungen ist eine Senkung der Muskelspannung unter das normale Niveau aufgrund einer verbesserten Körperwahrnehmung.
Der Workshop am Sonntag, 13.06. – 14:00 – 15:00 Uhr gibt einen Einblick in diese Entspannungstechnik. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Rückblick: Zu Gast im Quartier Klostergarten im Sommer 2020